Kleine Forscher heben ab - Kindergarten Regenbogen zu Besuch in der Forscherklasse 5e

Am Donnerstag, den 7. Mai 2026, durfte die Forscherklasse 5e besonderen Besuch begrüßen: Die Vorschulkinder des Kindergarten Regenbogen waren zu Gast und tauchten gemeinsam mit unseren Schülern in die spannende Welt des Fliegens ein.
Bereits am Dienstag zuvor hatte die Forscherklasse einen Probedurchgang mit der Deutschklasse durchgeführt. Dabei konnten die Stationen getestet und das Konzept gemeinsam noch weiter verbessert werden.
Dabei begleiteten jeweils drei Schüler der 5e zwei Kindergartenkinder durch fünf verschiedene Forscherstationen rund um das Thema „Fliegen“. Nach einem kurzen Einstiegsvideo über die ersten Flugversuche der Menschen überlegten die Kinder gemeinsam, warum überhaupt etwas fliegen kann.
Besonders verblüffend war ein kleines Experiment zum Bernoulli-Effekt: Zwei Papierstreifen ziehen sich plötzlich an, wenn Luft zwischen ihnen hindurchströmt. Mit großen Augen beobachteten die Kinder dieses überraschende Phänomen.
An einer weiteren Station erklärten unsere „Experten“ den jungen Nachwuchsforschern die Mondmission Artemis II. Passend dazu konnten die Kinder ein Bild ausmalen und mehr über die Reise zum Mond erfahren.
Natürlich durfte auch das praktische Arbeiten nicht fehlen: Die Vorschulkinder bastelten eigene Papierflieger und probierten aus, wie gut diese fliegen. Außerdem wurden kleine Papierhütchen ausgeschnitten und zusammengeklebt, um herauszufinden, wie die Größe der Oberfläche mit dem Luftwiderstand zusammenhängt.
Ein besonderes Highlight war das Fallschirm-Experiment: Vom Balkon aus ließen die Kinder Fallschirme hinunterfliegen und beobachteten gespannt ihr Flugverhalten. Mit der Stoppuhr des iPads wurde sogar die Flugzeit gemessen.
Für die Schüler der Forscherklasse war das Projekt eine tolle Gelegenheit, selbst einmal in die Rolle des Lehrers zu schlüpfen und ihr Wissen weiterzugeben. Vielleicht ist es ihnen dabei gelungen, den einen oder anderen kleinen Besucher für Naturwissenschaften zu begeistern und den ersten Grundstein für zukünftige Forscher zu legen.
Text: J. Stöhr
Fotos: J. Stöhr und K. Zellner




