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Gemeinsam Sprache erleben – Die Ethikschülerinnen und Schüler der 7. Klassen unterstützen die Deutschklasse

Wie lernt man eine neue Sprache am besten? Natürlich durch das Sprechen! Aus diesem Grund fand im Rahmen des Ethikunterrichts der 7. Klassen ein besonderes soziales Projekt mit der Deutschklasse statt.

Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen begleiteten die Kinder der Deutschklasse bei einer Rallye durch die Schongauer Innenstadt. Die Fünftklässler kommen aus verschiedenen Ländern und verfügen über unterschiedlich gute Deutschkenntnisse. Ziel des Projekts war es, ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Sprachkenntnisse im Alltag anzuwenden und dabei Selbstvertrauen zu gewinnen.

An mehreren Stationen sollten die Kinder verschiedene Aufgaben lösen. Sie sammelten zum Beispiel Informationen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt, fragten Passanten nach dem Weg, erkundigten sich nach der Uhrzeit oder stellten einfache Fragen in der Touristeninformation und in Geschäften. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen unterstützten sie dabei, halfen bei Unsicherheiten und motivierten sie, selbst auf Deutsch zu sprechen.

Für viele war es anfangs eine große Herausforderung, fremde Menschen anzusprechen. Doch schon nach kurzer Zeit wurden die Kinder mutiger und merkten, dass die meisten Passanten freundlich reagierten und gerne weiterhalfen. So konnten sie nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch positive Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen sammeln.

Auch für die Siebtklässler war das Projekt eine wertvolle Erfahrung. Sie übernahmen Verantwortung, zeigten Geduld und Einfühlungsvermögen und konnten erleben, wie wichtig gegenseitige Unterstützung ist. Im Ethikunterricht hatten sie sich zuvor mit den Themen Hilfsbereitschaft, Verantwortung und respektvolles Miteinander beschäftigt. Das Projekt bot die Gelegenheit, diese Werte ganz praktisch umzusetzen.

Am Ende waren sich alle einig: Der gemeinsame Vormittag hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe sind. Sprache verbindet Menschen – und manchmal braucht es nur ein wenig Mut und Unterstützung, damit daraus neue Begegnungen entstehen.

Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von den Lehrkräften Tatjana Geiß, Andreas Wolf und Sonja Knoll.

Text: S. Knoll

Bilder: T. Geiß