Die Französischklassen fahren ins Elsass!

Am 18. Mai 2026 starteten wir, die Klassen 8B und 9B und ein Teil der Klasse 10B, mit Frau Hindelang, Frau Laxy und Herr Fleck nach Frankreich. Nach einer sechsstündigen Fahrt erreichten wir unser kleines Hotel in Colmar, der Partnerstadt von Schongau. Am Abend machten wir einen ausgedehnten Spaziergang durch Colmar, das auch die elsässischste aller Städte genannt wird. Zum Glück hatte sich der Regen verzogen und so konnten wir das elsässische Flair im zauberhaften Altstadtkern von Colmar auf uns wirken lassen.

Den zweiten Tag unserer Reise begannen wir wie jeden Tag mit einem abwechslungsreichen Frühstücksbuffet im Hotel. Am Vormittag lernten wir bei einer Stadtführung beispielsweise etwas über das „Maison des têtes“ (Haus der Köpfe) mit seinen 106 Steinköpfen. Außerdem besuchten wir „La petite Venise“ (Klein Venedig) und erfuhren, dass der Erbauer der Freiheitsstatue Bartholdi aus Colmar stammt. Unser Mittagessen besorgten wir in der Markthalle, wo es frische elsässische Produkte gibt. In der Schokoladenmanufaktur von Ribeauvillé erzählten uns die Chocolatiers Stéphanie und Thomas die Geschichte der Manufaktur und erklärten die Herstellung einer Tafel Schokolade. Anschließend durften wir in einem Workshop selbst Schokolollies herstellen. Da Schokolade so gesund ist haben wir unsere Vorräte gleich aufgestockt. Miam! Nach der Besichtigung von Ribeauvillé erkundeten wir auf dem Sentier viticole die umliegenden Weinberge und genossen die Aussicht aufs Umland. Den Abend konnten wir nach Lust und Laune gestalten.
Am Mittwoch picknickten wir nach einer spannenden Schnitzeljagd durchs Europaviertel im Parc de l’Orangerie, einem Paradies für Störche. La cigogne – der Storch – ist auch eines der Wahrzeichen der Region. Nachmittags besuchten wir das Europaparlament. Zuerst hörten wir eine interessante Präsentation unserer Gastgeberin Frau Singer (MEP) und konnten ihr unsere Fragen stellen. Danach durften wir in den Plenarsaal, um bei einer Sitzung zum Thema Armut zuzuhören. Wir ließen den Abend gemütlich in einem ehemaligen Zollhaus ausklingen.

Mit Hakan ging es am Donnerstag erneut nach Strasbourg. Nachdem einige im Bus noch ihren Schlaf nachgeholt hatten, erfuhren wir bei einer Stadtführung viele interessante Dinge über die schöne Stadt. Nach einem kurzen Picknick auf der Place Kléber ging es auch schon weiter – On y va! Bei einer Bootstour auf der Ill erfuhren wir, dass den Augen in Strasbourg nie langweilig wird. Trotzdem nutzten einige die Zeit auf dem Boot für einen Mittagsschlaf. Ein kleiner wagemutiger Teil unserer Gruppe stieg auf das Straßburger Münster und genoss die atemberaubende Aussicht, während der Rest die Souvenirläden durchkämmte. Ein Highlight für viele war die ausgedehnte Shoppingtour am Nachmittag. Am Abend schlugen wir uns den Bauch mit leckeren herzhaften und süßen Flammkuchen voll – C’était bon!
Schade, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist. Ohne unsere geduldigen Lehrer wäre die Fahrt bestimmt nicht so reibungslos verlaufen. Merci beaucoup!
Text: Schülerinnen der Klasse 9B
Bilder: M. Fleck; N. Laxy







